Echte Doetinchemmers
Natürlich möchten wir dem König und den ganzen Niederlanden am Königstag unser schönes Doetinchem zeigen. Deshalb machen wir Porträts von ‚Echten Doetinchemern‘. Sie haben uns erzählt, was das echte Doetinchem für sie ist.
Bis zum Königstag am 26. April 2025 werden immer mehr echte Doetinchemmers auf dieser Seite erscheinen. Und irgendwann werden sie in einem Buch gebündelt sein. Sie können sich alle Porträts auch auf Facebook und Instagram ansehen.
Corine

Corine: ‚Ich möchte meinen Arbeitsplatz Kasteel Slangenburg ins Rampenlicht stellen. Neben meiner Arbeit als Lehrerin an einer Grundschule der Klasse 6 arbeite ich auch im Restaurant Het Koetshuis auf Schloss Slangenburg. Ganz einfach, weil mein Herz dort schlägt. Ein wunderschöner Wald, in dem ich bis zu diesem Sommer immer mit unserem Berner Sennenhund spazieren ging. Unser Hund starb plötzlich im Alter von 5 Jahren. Nach der Einäscherung des Hundes gingen wir mit unserer Familie auf eine Tasse Kaffee ins Het Koetshuis. Dort fiel mir eine freie Stelle ins Auge. Und als ob es so gewollt war: Ich arbeite jetzt dort! Der Kreis hat sich geschlossen. Ein cooler Ort in Doetinchem, der nicht unentdeckt bleiben sollte. Zumal Het Koetshuis in diesem Jahr komplett renoviert wurde und mit leckeren Snacks und Getränken eine echte Bereicherung für Liebhaber dieser Gegend ist. Macht auch Spaß in Kombination mit einer Besichtigung des Schlosses!‘
Dick

Dick: „Mit 16 trat ich in die Royal Navy ein. Während dieser Zeit besuchte ich viele Länder und auch danach lebte ich an vielen Orten, im In- und Ausland. Ein paar Jahre nach meiner Pensionierung kehrte ich mit meiner Frau in meine Heimatstadt Doetinchem zurück. Diese schöne Stadt mit ihrem dörflichen Charakter hat mir in meinen jüngeren Jahren viel Freude am Leben bereitet. Bald fühlte ich mich wieder ganz zu Hause. Nach ein paar Monaten wurde ich Freiwilliger im Stadtmuseum und lernte noch mehr über die Geschichte der Stadt. Die Walmolen hat einen besonderen Platz in meinem Herzen, aber ich komme auch gerne auf den alten Viehmarkt, wo die 2 plaudernden Bauern stehen (von meinem Onkel Adri gemacht). Und nicht zu vergessen die Katharinenkirche im Stadtzentrum, in der ich getauft wurde und in der mir ein von unserer Familie adoptiertes Glasfenster sofort ins Auge fällt. Jetzt arbeite ich ehrenamtlich im HET-Museum der Provinz. Wenn man Sie fragt, wo Sie wohnen, und Sie sagen „in Doetinchem“, lautet die Antwort immer: „Oh, die SUPERBOEREN“.
Yuri

Ehefrau Maryse über Yuri: ‚Yuri hat viele Jahre im Gringo’s gearbeitet und gehörte so ziemlich zur Einrichtung. Er hat dort viele Herzen von lieben Kunden und Freunden gestohlen. Und schließlich auch mein Herz… oder ich seins. Man kann ihn immer noch regelmäßig in der Grutstraat antreffen, wo er sich gerne mit Bekannten, Freunden und ehemaligen Kunden trifft.
Das Besondere daran ist, dass Yuri, wie seine Schwester Diana, aus Georgien geflohen ist. Aber seit ihrer Ankunft hat er die Niederlande und insbesondere Doetinchem in sein Herz geschlossen. Er hat sogar ein altes Porträt von Beatrix in seinem Auto, kennt so ziemlich jeden in Doetinchem und kann schon ein bisschen Platt sprechen!‘
Mechteld

Mechteld: ‚Ich fühle mich in Doetinchem zu Hause. Wie meine Eltern bin ich dort geboren und aufgewachsen. Und ich lebe immer noch dort! Ich bin in Doetinchem zur Schule gegangen, spiele seit mehr als 25 Jahren Volleyball im schönsten Volleyballverein der Stadt und arbeite seit fast 20 Jahren bei Partner in Pet Food (früher Mervo products). Ich bin mitverantwortlich für den „reisenden Hund“, der auf das Silo von Partner in Pet Food gemalt wurde, das inzwischen zu einem Blickfang in Doetinchem geworden ist!
Mein Lieblingsplatz? Das ist die Saap Roelofs Fahrradbrücke, neben der Eisenbahn über die Oude IJssel. Von der Brücke aus haben Sie einen Blick auf das Zentrum von Doetinchem mit der Windmühle und dem Kirchturm auf der einen Seite. Und wenn Sie in die andere Richtung blicken, können Sie den ‚reisenden Hund‘ sehen.
Anna

Anna: ‚Ich bin im Norden der Niederlande geboren und aufgewachsen und kam vor 14 Jahren der Liebe wegen nach Doetinchem. Sein Name ist Martijn: geboren und aufgewachsen in Doetinchem. Jetzt, viele Jahre später, bin ich immer noch glücklich mit unseren 2 Mädchen und unserer Katze in unserem Palast im schönen grünen Stadtteil Overstegen. Wir sind glücklich, in diesem städtischen Dorf zu leben, wo alles in der Nähe ist. Unser Lieblingsplatz, und sicherlich auch meiner, ist der Beachclub Stroombroek. Stundenlang über das Wasser blicken und die Sonne genießen, zusammen mit den Kindern an dem Ort, an dem unser gemeinsames Leben offiziell begann Ein schöner, besonderer Ort mit vielen tollen Erinnerungen. Ein Ort, an dem man sich kurzzeitig wie an einem anderen Ort fühlt….
Henk & Geertje

Henk: ‚Als Nachbarschaftsbeauftragter von Schöneveld versuche ich, die Menschen im Viertel mit derselben positiven Energie zusammenzubringen. Auf diese Weise können wir gemeinsam schöne Ideen verwirklichen. Meine beste persönliche Verbindung habe ich zu Frau Geertje Maandag. Sie wurde in Nordbrabant geboren, ist 88 Jahre alt und wohnt im Viertel. Seit 2020 gehen wir jeden Freitagmorgen ab 08.00 Uhr spazieren und trinken danach immer eine Tasse Kaffee. Während unserer Spaziergänge haben wir die wunderbarsten Gespräche, über persönliche Dinge, aber auch über das Weltgeschehen. Uns ist aufgefallen, dass sich am frühen Morgen nur sehr wenige Menschen grüßen. Unsere Mission: jeden, den wir auf unseren Spaziergängen treffen, mit einem Lächeln zu grüßen: „Guten Morgen!“. Wie schön zu sehen, dass dieses Konzept nach fünf Jahren ansteckend zu sein scheint. Morgens werden wir jetzt selbst gegrüßt!‘
Christel

Christel: ‚Ich bin vor 66 Jahren in Doetinchem geboren und aufgewachsen, in der Dr Huber Noodtstraat. Wenn wir zur Schule gingen, liefen wir immer die belebte Dr Huber Noodtstraat entlang, vorbei an den alten Stallungen, dem späteren Talk of the Town. Dann um die Metzgerei Schuurman herum, durch die kleine Straße vorbei am alten Wilhelmina-Krankenhaus zum St. Anna-Kindergarten und zur Liduinaschule. Meine Kindheit spielte sich in der Stadt ab, im Stadtzentrum. Jetzt wohnen wir in einer Wohnung über dem „Sachtleven“ und blicken auf die IJssel und den Bleek. Als Doetinchemian kann ich mir keinen schöneren Ort vorstellen. Hier denke ich oft an die vielen Erinnerungen an das alte Doetinchem zurück und blättere oft durch die Alben meiner gesamten Familie: Nostalgie und Erinnerungen…. Ich könnte Bücher darüber schreiben!
Mehmet & Ipek

Mehmet lebt seit 54 Jahren in Doetinchem. Sein Vater war einer der ersten Gastarbeiter in Doetinchem im Jahr 1965. Jeden Dienstag geht er mit seiner Frau auf den Markt. Dort genießt er immer einen köstlichen gebratenen Fisch oder Hering bei M. Zeefat’s. Der Dienstagsmarkt ist sein Lieblingsplatz, wo er die Atmosphäre und die Menschen sichtlich genießt. Auch die Enkelkinder kommen oft in den Genuss eines leckeren Fischs. Mehmet: ‚Der Markt ist wie ein zweites Zuhause: Hier kommt alles zusammen – das Essen, die Menschen und die Geschichten.‘
Bram

Bram: ‚Ich wohne im Stadtteil Vijverberg. Morgens fahre ich oft früh mit meinem orangefarbenen Studentenfahrrad entlang der schönen Vijverlaan zum Bahnhof. Es wird langsam hell und die Atmosphäre ist jedes Mal anders. In der Ferne grasen ganz friedlich schottische Hochlandrinder im Naturschutzgebiet De Zumpe. Langsam nähere ich mich dem Graafschap-Stadion. Das große beleuchtete Logo taucht auf. Ich werfe immer wieder einen Blick durch den Zaun ins Stadion. Ein Stück weiter radle ich unter den hohen Bäumen hindurch. Große Vogelschwärme fliegen über mir und machen eine Menge Lärm. Über den ungepflasterten Weg nähere ich mich langsam dem Bahnhof, wo der Zug nach Arnheim bereits wartet. Einen besseren Start in den Tag kann es für mich nicht geben! Diese kleine Straße, ein verstecktes Juwel, ist für mich die ultimative Schönheit von Doetinchem.‘
Thea

Thea: „Die Kartouwe ist für mich der schönste Ort, weil ich dort aufgewachsen bin. Es ist eine große Ehre für mich, dieses Café zu führen. In diesen modernen Zeiten gibt es nicht mehr viele Cafés wie dieses. Die Enkel der ehemaligen Gäste kommen hierher, um in Erinnerungen an die alten Zeiten zu schwelgen. Man könnte es ein großes Wohnzimmer nennen, in dem sich jeder wohl und willkommen fühlt. Eine Besonderheit der Kartouwe ist der Billardtisch, der mehr als 100 Jahre alt ist. Würde der König eines Abends hierher kommen? Dann wird er sicherlich mit einem guten Gefühl von seinem Besuch zurückkehren. Vor allem, weil Kartouwe ein authentisches braunes Café mit einer warmen, einladenden Atmosphäre und einer sehr großen Stammkundschaft ist.‘
Ellen

Ellen: ‚Das Naturschutzgebiet Zumpe liegt praktisch in meinem Hinterhof, so dass ich dort in kürzester Zeit spazieren gehen kann. Alleine, mit dem Hund oder mit der ganzen Familie. Besonders früh am Morgen genieße ich die Stille und die Natur. Warum ich denke, dass die Zumpe so typisch für Doetinchem ist? Sie liegt vor (oder hinter, je nachdem, wie man es betrachtet!) dem Stadion de Vijverberg und ist ein schöner Ort, um für eine Weile ‚zu sein‘, zu entschleunigen und die Natur zu genießen. Ich habe dort schon oft mit meinen Töchtern gepicknickt, und wir haben dort auch Kaulquappen gefangen und nach den schottischen Hochländern gesucht. Da werden wunderbare Erinnerungen wach!‘
Ben

Ben: „Wenn ich dort auf der Bank bei der Mühle sitze, gehe ich in der Zeit zurück. In die Zeit, als ich etwa 8 Jahre alt war. Ich kam im Winter mit meinem Freund, der einen Schlitten hatte, hierher. Wir sausten mit halsbrecherischer Geschwindigkeit hinunter, bis zu den Straßenbahnschienen, wo wir zum Stehen kamen. Zum Glück, denn sonst wären wir in der IJssel gelandet! Immer wenn ich auf der Bank sitze, muss ich an diese Zeit zurückdenken.‘
Mark Boumans

Bürgermeister Mark Boumans: ‚Für mich ist der Kruisberg-Wald mit Schloss De Kelder der schönste Ort in Doetinchem. Ich komme gerne hierher, um den Kopf frei zu bekommen und die Natur zu genießen. Meistens zu Fuß, aber ab und zu auch mit dem Mountainbike. Obwohl ich gerade festgestellt habe, dass ich meine Bremsen reparieren lassen muss. Das verrät vielleicht ein wenig, wie oft ich mit dem Rad unterwegs bin. Ich bin neugierig auf Ihren Lieblingsplatz in unserer schönen Region!‘